Könnte eine Revolution bei Fahrgemeinschaften („Ridesharing“) die Investmentaussichten beflügeln?

Könnte eine Revolution bei Fahrgemeinschaften („Ridesharing“) die Investmentaussichten beflügeln?

Es wird ein weltweites Wachstum der Fahrgemeinschaften erwartet. Potenzielle Vorteile sind weniger Staus, eine geringere Abgasbelastung und ein höherer Komfort.

Zwar könnte die umfassende Einführung von Fahrgemeinschaftssystemen Jahre der Entwicklung erfordern. Wir rechnen allerdings bereits bis 2020/2021 mit signifikanten Fortschritten, die zu diesem Zeitpunkt zu einem stärkeren Bewusstsein der Menschen für die Bedeutung dieses Sektors beitragen dürften. Mit Blick auf die Zukunft dürften Stadtbewohner weniger geneigt sein, ein Auto zu kaufen, wenn eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel gegeben ist. Zudem sind wir nicht allein mit unserer Ansicht, dass sich weltweit eine stärkere Nutzung von Robo-Taxis und autonomen Fahrzeugen abzeichnet.

Städte mit schlechten öffentlichen Verkehrsmitteln könnten Fahrgemeinschaften als sinnvolle Ergänzung zum Personennahverkehr erachten, und „Shared Mobility“ (gemeinsam genutzte Fahrzeuge) erfreut sich auch an globalen Märkten wie z.B. China zunehmender Beliebtheit. Viele Stadtbewohner realisieren mittlerweile auch, dass der Besitz eines Autos eine verschwendete Ressource darstellt, da es die meiste Zeit nicht bewegt wird und den Rest der Zeit zu Verkehrsstaus beiträgt.

In vielerlei Hinsicht unterscheiden sich Fahrgemeinschaften nicht grundlegend davon, zusammen mit Fremden die U-Bahn oder den Bus zu benutzen, und Überwachungskameras in den Autos könnten für ein zusätzliches Maß an Sicherheit sorgen. Jüngere Generationen greifen den Trend hin zu Fahrgemeinschaften bereits auf, und mit der Zeit dürften sich dem immer mehr Menschen anschließen.


Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Massstab für die zukünftige Wertentwicklung.